dümmer gehts nimmer

dem Kind einen neuen Namen geben

Ich glaube, ich liege seit Jahren falsch.
Nicht die Panikattacken an sich sind mein Problem.
Sondern ganz schlichte und einfache Minderwertigkeitskomplexe
Was ich dar?ber jetzt so alles gelesen habe... nicht zu fassen. Und es trifft zu, es trifft so haarscharf und genau zu.
Ich muss dazu sagen, dass ich momentan Zeit habe, ?ber gewisse Dinge nachzudenken. Dass ich ins Gr?beln gekommen bin und dass ich heute scheinbar *lichte Momente* habe.
Aber wenn es *nur* Minderwertigkeitskomplexe sind, dann w?re eine Therapierung dagegen doch weitaus einfacher als ich dachte?? Keine Therapie, nein. Eine Therapierung. Das ist etwas, das ich selber mache, das aus mir selber kommt.
Genau deshalb hatte ich auch immer Angst vor einer wirklichen THERAPIE. Angst, in eine neue Abh?ngigkeit zu geraten. Abh?ngig vom Therapeuten sozusagen. Typisches Zeichen ?brigens f?r den MK.
Auch der Ausl?ser.... stattfindend meist in der *oralen Phase*
JESUS, wie oft habe ich das selber schon gesagt, dass damals was schiefgelaufen ist?? Das lag schon klar auf der Hand, schon immer!!
Damit verbunden auch meine Zahnarztpanik!!! Ja wie BL?D muss man denn sein, wenn man bestimmte Sachen ganz einfach nicht klar erkennen kann? Wie weit muss es denn mit einem kommen, bis man ENDLICH einen leisen Schimmer kriegt, wie man sein leben LEBEN kann?? Eventuell?? Hoffentlich??
JA.
Und ich muss es selber schaffen. Da braucht KEINER kommen und sagen, komm WIR machen.
Ich kanns allein.
Drum gehts mir doch besser, wenn ich ne Wut auf jemanden habe, wenn ich es demjenigen beweise
Was mich noch ein klein wenig besch?ftigt: die Tatsache, dass das alles mit einer gest?rten Serotoninbildung zusammenh?ngt.
Also doch. Wieder Tabletterln? Und es ist NIX erlogen: es fehlt ein bestimmter Stoff im Stoffwechsel, darum gehts mir *schlecht*
Ist der Stoff wieder da, gehts besser.
So einfach ist das. Vielleicht sollte man sich das einfach mal zugestehen.
Ich habe ein Recht auf mein LEBEN....

1 Kommentar 2.8.05 16:24, kommentieren

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Danke, Evita!!

Jetzt ist Schluss.
Ende mit dem Passiv-Leben.
Mit dem Warten, in unendlicher Geduld und soviel G?te.
Jetzt will ich das Leben mal wieder SP?REN.
Warten allein reicht nicht.
Es ist so ZERM?RBEND.
Ab sofort wird hier GELEBT. Und mit etwas weniger R?cksicht auf *alle anderen* wird's wohl auch zu schaffen sein.
Ich bin nicht Gott. Ich muss weder alles k?nnen noch alles wissen.
Und vor allem muss ich nicht alles verstehen.
Vielleicht will ich dann auch nicht immer nur von allen verstanden werden.
Ich glaub, es ist Zeit, mein Leben endlich mal in die HAND zu nehmen...

1 Kommentar 6.7.05 10:59, kommentieren

Die Haut ist der Spiegel der Seele

Das ist vielleicht der Grund, warum ich schon wieder ?berall entz?ndete GESCHW?RE im Gesicht und aufm Hals habe????

5.7.05 09:32, kommentieren

Mein Sorgensack

Ich besitze einen Sorgensack. Der Sorgensack ist riesengro?, unendlich. Alles, was auf mich einst?rzt, was einfach passiert, womit ich ein Problem habe, was mir nicht passt, stecke ich in den Sorgensack. In den Sorgensack geht alles immer rein, fast nie was raus
Au?er mir k?nnen noch ganz bestimmte andere Leute Sorgen in meinen Sack stecken, nicht viele, aber manche, und von diesen manchen die einen mehr, die anderen weniger.
Manche Sorgen sind kantig, manche rund. Schwer sind sie alle.
Gerade eben ist eine ganz ganz gro?e Sorge reingesteckt worden: ICH w?re jetzt daran schuld, dass meine Kids sich im Kindergarten und in der Schule "komisch" verhalten. Komisch: der Drittkl?ssler ist im Rechnen zu langsam und das Vorschulkind haut in der letzten Zeit ?fters zu. Ist das komisch?
Tun das nicht alle Kinder um dieses Alter rum manchmal?
Und die Sorge dabei ist nicht, dass es angeblich so ist, und dass ich angeblich daran schuld sein soll. Was WEH tut ist die Tatsache, dass mein Mann auf Menschen, die SOWAS ?ber mich sagen H?RT. Und dass er es mir dann an den Kopf wirft.
Das ist es, war mir wirklich SORGE macht.
Ich stecke die Sorge in den Sack und trage ihn mit mir herum.
Manche Leute meinen, mein Sorgensack w?re FETT. Oder Bauch.
Was wissen die schon....

1 Kommentar 2.7.05 20:21, kommentieren

Du bist so h??lich

Ich leb nun schon zu lange mit derselben Frau im selben
Bau und stottre meine Lebensrunden ab.
Dieselben K?mpfe um die Macht,
dieselben Pflichten in der Nacht.
Ich werde saftlos, und die Hirnsubstanz wird knapp.

Uns ging die Liebe wie ein Taschentuch verlorn,
wenn sie mich anspricht, steh ich neben mir.
Nur manchmal, wenn ich tr?ume, bin ich neu geborn
und spiel den starken Mann und sag es ihr:

Du bist so h??lich, da? ich?s kaum ertragen kann,
mich st?rt dein L?cheln und dein Gang,
mich st?rt die Art, wie du mich ansiehst.
Du bist so h??lich, da? ich?s kaum ertragen kann,
mich st?rt dein Anstand, und schon lang regt es mich auf,
da? du mich anziehst.

Ich bin nun mal ein Untertan,
die Welt fa?t sich wie Klebstoff an,
das Leben rennt voll Lust an mir vorbei.
Dieselbe Arbeit Tag f?r Tag,
ein Gl?schen Freiheit laut Vertrag.
Statt Held zu sein, bin ich ein weiches Ei.

Dann kommen Freunde und belagern meine Zeit.
Die alten Spr?che, und ich spiel mit meinen Zehen.
Anstatt jetzt aufzuspringen, zornig und sehr breit
mich vor sie hinzustellen, da? sie jedes Wort verstehen:

Ihr seid so h??lich, da? ich?s kaum ertragen kann,
und euer kindischer Gesang von Gl?ck und Freundschaft
bringt mich um.
Ihr seid so h??lich, da? ich?s kaum ertragen kann,
und euer l?cherlicher Drang, mit mir zu lachen,
ist so dumm.

Ich leb schon viel zu lange mit derselben Frau im selben Bau
und stottre meine Lebensstunden ab.
Dieselbe Feigheit jeden Tag,
nicht das zu sagen, was man mag -
selbst meine Heldentr?ume werden langsam knapp.

Und irgendwann, ich wei? genau, wird sie mich fragen,
warum ich dauernd vor mir fortgelaufen bin.
Ich werde stumm sein und wie immer schweigend klagen,
ja, und dann sagt sie?s mir und stellt sich siegreich vor mich hin:

Du bist so h??lich, da? ich?s kaum ertragen kann,
mich st?rt dein L?cheln und dein Gang,
mich st?rt die Art, wie du mich ansiehst.
Du bist so h??lich, da? ich?s kaum ertragen kann,
doch es befriedigt mich schon lang,
da? du mich endlich nicht mehr anziehst.

Konstantin Wecker


EV: Weckerleuchten (1976), Live in Muenchen (1981)
Studioversion 1976 auf CD Meisterst?cke (2001)

14.6.05 08:30, kommentieren

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